Religion
Religion ist kein sanftes Flüstern im Tempel. Sie ist ein infernalischer Ritt auf glühenden Pferden aus Glaube, Angst und Blut. Propheten schreien, Priester rechnen ab, und die Gläubigen taumeln zwischen Ekstase und Paranoia. Dogmen schlagen wie Peitschen, Rituale brennen wie Benzin, und irgendwo dazwischen schiebt sich der Mensch in all seiner Lächerlichkeit. Hier geht es nicht um Frieden oder Erlösung. Hier geht es ums nackte Überleben im Feuersturm der Jahrtausende. Willkommen in der heiligen Apokalypse.
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Ich schickte Gott vom Hof, und den Zuhälter gleich mit
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Es war Sommer 2006, die Luft roch nach Benzin, Schweiß und billigem Erfolg. Eine Corvette rollte auf den Hof, glänzend wie eine falsche Verheißung. Der Fahrer trug Sonnenbrille, Goldkette, Parfum und das Grinsen eines Mannes, der glaubt, die Welt liege ihm zu Füßen … zumindest die, die er pro Stunde vermietet. Er wollte eine Webseite.
Von Jesus zu Excel: Wie Spiritualität an der Büroklammer scheitert
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Am Anfang war der Kreis.Ein paar Dutzend Menschen, ein Feuer, ein Gefühl von Sinn. Sie teilen Brot, Träume und vielleicht auch ein bisschen Gras. Niemand führt Buch. Niemand zählt Punkte. Und dann kommt jemand mit einem Notizblock. „Wir brauchen Struktur“, sagt er. „Ein bisschen Ordnung, sonst geht das Chaos los.“ Und zack … ist der
Bücher, Mist und Milch für des Pfarrers Königin
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Ich war ein stiller Junkie, bevor ich wusste, dass man süchtig sein kann. Meine Droge: Buchstaben. Ich schob einen Küchentisch ans Wohnzimmerfenster, legte ein Buch auf die Fensterbank, setzte mich drauf und verschwand. Blyton, Lindgren, Defoe, Cooper, London, Karl verdammter May. Alle meine Dealer standen im Regal. Mein Vater sagte einmal: „Wenn das Haus zusammenstürzen
In Beef We Trust. Die Ethik des Burgers und das deutsche Alibi
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Amerika riecht nach Fleisch.Nach Grill, nach Freiheit, nach Rauch und billigem Fett.Das Land ist ein einziger Barbecue-Altar, auf dem Kühe geopfert werden, um das Versprechen des American Dream am Leben zu halten: Jeder darf alles, Hauptsache, es schmeckt.Kein Gott, kein Staat, kein Cholesterin hält dich auf.„In Beef we trust“. Das ist kein Slogan, das ist
Blut, Mythen und Sündenböcke – Jesus zwischen Chaos und Zivilisation
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Er starb nicht für Gott. Vergiss das. Der Mensch Jesus starb, weil andere Menschen ihn umbrachten. Mit Nägeln, Holz und Angst im Herzen. Kein göttlicher Plan, keine Engelsmusik. Nur Staub, Schweiß und ein Haufen aufgebrachter Primaten, die glaubten, sie retten die Ordnung, indem sie einen Unruhestifter ans Kreuz nageln. Er hat gelebt, gepredigt, provoziert, und